SPD vor Ort

Geheimnisvolle Orte- Die technischen Anlagen an der A113

Sind Sie schon einmal auf der A113 gefahren und die Schranke vor dem Altglienicker Tunnel geht plötzlich zu? Warum schließen sich die Schranken wie von Geisterhand? Wo bleibt das Wasser, wenn es regnet? Was verbirgt sich hinter den gelben Häusern nahe der Autobahn in Altglienicke? Die SPD Altglienicke lud Altglienicker Bürger dazu ein, der Sache auf den Grund zu gehen und sich über die technischen Anlagen an der A113 informieren zu lassen. Wir wollten die Bodenfilteranlagen, Regenwasserpumpwerke aber auch die Verkehrstechnik für die Tunnelanlagen besichtigen. Der Teamleiter Technik im Tunnelmanagement Herr Raimund Lück von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung empfing die Gruppe interessierter Altglienicker am Eingang zur Bodenfilteranlage Johannisthal, auf dem Parkplatz vom Baumarkt Globus. Hier befindet sich hinter der Autobahn das größte Pumpwerk mit dem Bodenfilter 12/3 der eine Filterfläche von 2000 m2 hat. Das Regenwasser von 4,3 ha Autobahnfläche wird hier gesammelt, zusätzlich wird Regenwasser aus den Straßen von Johannisthal aufgenommen, dass früher direkt in den Teltowkanal geleitet wurde. Maximal kann der Bodenfilter Johannisthal 1210l/s Wasser aufnehmen. Das Wasser wird zunächst in großen unterirdischen Becken gesammelt und durch eine Tauchwand wird Öl und Kraftstoff abgeschieden. Somit kommt es bei Unfällen nicht zur Verschmutzung des Grundwassers. In den Becken kann sich nun der Schmutz am Boden absetzen. Mittels großer Pumpen wird das so vorgeklärte Wasser in die Bodenfilteranlage gepumpt. Der verbleibende Schlamm wird mittels Tauchpumpen in die Schmutzwasserkanalisation gepumpt. Der Bodenfilter sieht aus wie ein mit Schilf bewachsener Teich. Das Schilf steht auf einem Kiesbett uns ernährt sich prächtig von den Schadstoffen im Wasser. Über eine Drainage läuft das Wasser dann in den Teltowkanal, maximal 16l/s.
Drei weitere kleinere Regenwasserpumwerke stehen in Altglienicke am Hornkleepfad, an der Rheingoldstraße und am Dankmarsteig. Unter den gelben Gebäuden wird das Wasser gesammelt, vorgereinigt und dann zum Bodenfilter 16/1 an der Ausfahrt Adlershof gepumpt.
Uns interessierten aber nun die anderen technischen Anlagen und wir waren gespannt auf das Innenleben der 3 Betriebsgebäude die über den Pumpwerken stehen. Hinter Aldi betraten wir das gelbe Gebäude und sahen Schaltschränke über Schaltschränke. Zunächst wird eine Menge Strom benötigt. Da ist die Tunnelbeleuchtung in verschiedenen Helligkeitsstufen. Die Pumpwerke benötigen Energie. Dann die Brandmeldeanlage, ein Glasfaserkabel an der Tunneldecke kann sogar den Brandherd genau orten. Die verkehrstechnischen Anlagen, wie Verkehrszeichen und Verkehrsbeeinflussung und die Höhenkontrolle benötigen ebenfalls Energie. Alle Informationen werden unterstützt von 40 Kameras zwischen Adlershof und Schönefeld und laufen in der Tunnelzentale über dem Flughafentunnel zusammen. Um ganz sicher zu gehen, erfolgt die Einspeisung des Stroms über eine Ringleitung von zwei Einspeisepunkten. Zusätzlich kann Notstrom für kurze Zeit über Batterien bereit gestellt werden.
Warum nun wird die Schranke vor dem Tunnel Schönefeld öfters geschlossen? Meist lösen LKWs die Höhenkontrolle aus und sei es mit flatternden Planen. Immer noch besser als ein Unfall.
Noch etwas dient der Sicherheit: sogar Rundfunk gibt`s im Tunnel.

SPD-Antrag: Schulwegsicherung im Fokus

In der Januarsitzung hat die BVV einstimmig beschlossen, dass sich das Bezirksamt bei der Verkehrslenkung von Berlin für eine Verlängerung der Tempo- 30-Zone in der Schönefelder Chaussee starkmachen soll. Dies betrifft den Bereich vor der Grundschule Am Berg. Dort müssen die Schüler auf dem Schulweg und bei Aktivitäten auf dem dortigen Sportplatz die Straße überqueren, während Autofahrer schon 50 km/h fahren und sich so die Unfallgefahr für die Schüler erhöht. Elternvertreter zeigten sich berechtigterweise über die Situation besorgt. So wurde das Problem im Bezirkselternausschuss erörtert und ein Antrag an den zuständigen Bezirksstadtrat, Rainer Hölmer, beschlossen. Dem hat sich die SPD-Fraktion mit einem eigenen Antrag angeschlossen.
Rick Nagelschmidt, schulentwicklungspolitischer Sprecher, fordert die für die Umsetzung zuständige Verkehrslenkung von Berlin auf, das Vorhaben zügig anzugehen. „Elternvertreter und BVV haben sich beide einstimmig für das Vorhaben ausgesprochen, um auf berechtigte Sorgen um die Sicherheit der Schulkinder zu reagieren. Es ist auch ein sehr gutes Beispiel, wie Bezirkspolitik zusammen mit den Beteiligten Poblemlösungen fokussiert.“
In diesem Zusammenhang fordert Rick Nagelschmidt alle Eltern, aber auch Schüler und Lehrer auf, sich mit ihren Problemen an die politische Ebene im Bezirk zu wenden. „Wir sind Ansprechpartner und bereit uns jedem Thema zu stellen. Wenn wir gemeinsam Probleme, wie die Schulwegsicherung in den Fokus rücken, sind die Umsetzungschancen am Ende größer.“
Kontakt: Rick Nagelschmidt Schulentwicklungspolitischer Sprecher Mobil: 0177/5769569

Kinderschutz in Berlin und in Treptow- Köpenick

Die SPD-Fraktion Treptow-Köpenick veranstaltete am 8.Februar im Bürgerhaus Alt- glienicke im Rahmen der Reihe „Fraktion im Kiez“ einen Info-Abend und gab Bürgern die Möglichkeit, sich mit kompetenten Gesprächspartnern über das Thema Kinderschutz auszutauschen.
Frau Sandra Scheeres (jugend- und familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin) stellte das „Gesetz zum Schutz und Wohl des Kindes“ vor, das im Dezember 2009 vom Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Ziel des Gesetzes ist es, allen Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Außerdem soll die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Einrichtungen und entsprechenden Einrichtungen freier Träger verbessert werden, um so den Kinderschutz effizienter gestalten zu können. Unter anderem erhalten zukünftig alle Kinder nach der Geburt eine Screening- ID, durch die es dem Staat ermöglicht wird,stets darüber informiert zu sein, ob das Kind zu den obligatorischen Früherkennungsuntersuchungen erscheint. Sollten es die Eltern versäumen, ihre Kinder zu den Untersuchungen zu bringen, erhalten sie vom Land Berlin eine Einladung für ein Informationsgespräch. Wenn nötig macht das Gesundheitsamt des zuständigen Bezirks einen Hausbesuch und bespricht die Situation mit den Eltern und alarmiert gegebenenfalls das Jugendamt, sollte eine Kindes- wohlgefährdung vorliegen.
Frau Barbara Stark (Koordinatorin Kinderschutz, Bezirksamt Treptow-Köpenick) stell- te das Netzwerk Kinderschutz im Bezirk vor, das durch das neue Gesetz entstand. Das Netzwerk trägt dazu bei, dass insbesondere Eltern, die sich von ihren elterlichen Pflich- ten überfordert fühlen, früh durch das Bezirksamt über Hilfsangebote informiert werden. Durch Hausbesuche und enge Ko- operation der Ämter mit allen Berufsgrup- pen, die regelmäßig mit jungen Menschen beschäftigt sind, sollen mögliche Fälle von Kindeswohlgefährdungen frühzeitig ent- deckt und entsprechend reagiert werden. Bei Anhaltspunkten für eventuelle Gefähr- dungen von Kindern und Jugendlichen können Bürger bei Krisentelefonen anrufen und Hinweise geben. In Treptow-Köpenick ist dies beispielsweise unter der (030) 90 297 – 55 555) möglich.
Oliver Igel, Vorsitzender der SPD-Fraktion Treptow-Köpenick, resümiert die Ergebnisse der Veranstaltung mit folgenden Worten: „Die Politik und insbesondere die SPD ist sich ihrer Verantwortung gegenüber hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen bewusst. Das neue Gesetz beweist, welche Anstrengungen in Berlin in dieser Frage unternommen werden. Auch in unserem Bezirk gibt es leider immer wieder Fälle von Kindesmisshandlungen. Hier dürfe nicht weggesehen, sondern müsse gehandelt werden. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass es zu Beginn des Jahres beinahe zu einer Schließung des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes in Altglienicke durch die zuständige Stadträtin der LINKEN gekommen wäre. Diese Entscheidung ging an der BVV vorbei. Erst auf Antrag der SPD-Fraktion konnte die Schließung vorerst gestoppt und eine Diskussion darüber im Fachausschuss ermöglicht werden. Das zeigt, wie wichtig uns das Thema Kinderschutz ist. Wir werden uns auch weiterhin dem Thema annehmen und das Ge- spräch mit den Bürgern suchen.“
Kontakt: Oliver Igel, Fraktionsvorsitzender

SPD-Antrag in der BVV: Sichere Überquerung der Bruno- Taut-Str.

Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass für Fußgänger eine sichere Überquerung der Bruno-Taut-Str. zwischen dem Taut-Center auf der einen und dem Lidl-Markt auf der anderen Seite ermög- licht wird. Hierbei sollte eine verkehrs- technische Gesamtlösung für den Bereich am S-Bhf. Grünau (Ampel an der Kreuzung Adlergestell/ Richterstr./Wassersportallee, Fußgängerüberweg zw. S-Bhf. Grünau und Taut-Center, zukünftige Querung bei Lidl) gefunden werden.
Begründung: Seit der Eröffnung des Lidl-Marktes in der Bruno-Taut-Str. kommt es immer wieder zu kritischen Situationen, weil Fußgänger die zweispurige Fahrbahn zum gegenü- berliegenden Taut-Center überqueren wollen. Zu dem fließenden Verkehr kom- men noch die Busse aus den Haltebuchten, auf die zu achten ist, und die Einfahrt zum Parkdeck des Taut-Centers, vor der sich des öfteren wartende Fahrzeuge stauen und die Fahrbahn einengen. Es ist dringend notwendig, eine für Fußgänger und Autofahrer sichere Verkehrssituation zu schaffen, bevor ein Mensch zu Schaden kommt.
Ansprechpartnerin: Regina Klinger

Neues zur Preußensiedlung

Ein kleines Stück sind wir in der Frage der Zukunft der Preussensiedlung Neues von der Preußensiedlung vorangekommen. Der Projektentwickler hat konkrete Pläne und einen Zeitablauf vorgestellt. Im Sommer 2010 soll mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden und diese bis zum Oktober 2011 vollständig abgeschlossen sein. Insgesamt mehr als 8,5 Millionen Euro werden dann in die ehrwürdige Preußensiedlung investiert worden sein. Sie könnte dann wieder in altem Glanz erscheinen. Denkmalschutz hat seinen Preis. Wir werden uns noch etwas gedulden müssen, können dann aber darauf hoffen, dass die alte Schönheit wieder zum Vorschein kommt. 100 Jahre wird es dann her sein, als die als Gartenstadt konzipierte Siedlung geplant wurde. Es wird jetzt in den kommenden Monaten darauf ankommen, den Investor weiter zu begleiten. Für ihn wird sich das Projekt nur rechnen, wenn sich genügend Käufer für die Häuser finden und es noch öffentliche Denkmalschutzmittel gibt.

Neuer Fußgängerüberweg im Bereich Am Falkenberg/Gartenstadtweg in Grünau wird eingerichtet

Auf Initiative der SPD-Fraktion wird es in Grünau Am Falkenberg/Gartenstadtweg künftig einen Fußgängerüberweg geben. Dies hat das Bezirksamt jetzt mitgeteilt. Die BVV hatte einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion beschlossen. Im kommenden Jahr soll der Fußgänger- überweg nun eingerichtet werden.
„Es gibt an dieser Stelle ein hohes Fußgängeraufkommen, das weiter steigen kann. Darüber hinaus wird damit auch dem Bedürfnis der dortigen Anwohner Rechnung getragen, welche eine sichere Querung über die Straße Am Falkenberg benötigen. Diese Straße ist sehr breit, Fahrzeuge fahren hier oft mit hohen Ge schwindigkeiten. Dies erschwert eine gefahrlose Überquerung für ältere Anwohner erheblich. Diese Straße wird zudem oft auch von Schulklassen genutzt, um zu den Straßenbahnverbindungen am S-Bahnhof Grünau zu gelangen. Deshalb ist diese Entscheidung zu begrüßen“, sagte Sebastian Ebel, Mitglied der SPD-Fraktion.
Auch der Übergang der Fußgänger am neuen vom Taut Center Richtung Altglienicke ist durch die Eröffnung von LIDL viel stärker belastet als früher und stellt für die Fußgänger durch die neue unübersichtliche Situation eine Gefährdung dar. Die Argumentation der Verkehrslenkung, es handele sich um eine zweispurige Straße können wir nicht gelten lassen, denn am S.Bahnhof Grünau funktioniert diese Lösung seit Jahrzehnten einwandfrei. Wir wollen uns bei der Verkehrslenkung dafür einsetzen, dass sie ihre Position aufgibt.

Sport gehört ins Grundgesetz

Sport ist wichtig – für die ganze Gesellschaft. Sport verbindet. Sport integriert und bringt viele Menschen zusammen. Und vor allem auch: Sport bringt Gesundheit, Lebensfreude und macht Spaß. Sportmachen, das hat für Millionen Menschen in Deutschland eine große Bedeutung: In über 90.000 Vereinen geschieht das. Nichts würde passieren, wenn nicht viele Ehrenamtliche sich im Sportgeschehen engagieren würden. Die SPD möchte ein ein guter Partner sein, für alle die Sport machen oder in den Vereinen und Verbänden aktiv sind. Wir wollen den Sport auch bei enger werdenden Budgets weiter fördern. Vor allem wollen wir in Kontakt zu den Menschen bleiben, die sich im Sport engagieren. Dadurch wissen wir, was den Sport bewegt. Anerkennung für ehramtliches Engagement, Sport und Gesundheit, der gemeinsame Kampf gegen Doping, die Bedeutung des Sports für Bildung und Integration, Breitensport in den Kommunen, Förderung des Spitzensportes - es gibt viele Themen, die wir gemeinsam anpacken können. Der Sportstättenentwicklungsplan des Bezirkes Treptow-Köpenick wurde bereits im Sommer dem Bezirksamt zur Kenntnis gegeben, wir verlangen aber, dass seine Auswirkungen und Verbindlichkeiten auch in der Bezirksverordnetenversammlung diskutiert werden. Wir laden Sie herzlich zur Vorstellung des Sportstättenentwicklungsplanes und zu einem Erfahrungsaustausch über sportpolitische Themen am 19. Januar 19:00 Uhr in das Familienbegegnungszentrum AltglienickeKöpenicker Str./Ecke Besenbinderstr. ein. Gesprächspartner sind: Robert Schaddach MdA , Mitglied im Sportausschuss Regina Klinger BVV, Vorsitzende des Sportausschusses Steffen Senkbeil ,Leiter des Sportamtes Mitglieder der SPD Altglienicke

Gründung der SDP 1989 in Altglienicke


Drucken von Flugblättern im Januar 1990

Dem Aufruf vom 7. Oktober aus Schwante von Martin Gutzeit und Markus Meckel folgend, wurde am 7. November 1989 in meiner Wohnung im Wolfmarsteig 43 eine SDP-Basisgruppe gegründet. Mit dabei waren vor allem Arbeitskollegen und Freunde aus der Akademie der Wissenschaften der DDR in Adlershof, dem Zentrum für wissenschaftlichen Gerätebau und dem Zentralinstitut für Optik und Spektroskopie. Dr. Hartmuth Lucht, Dr. Matthias Scholz, Johannes Schurack, Günther Drozschinsky und Erwin Jäger bekundeten mit einer Unterschrift ihre Mitgliedschaft in der SDP. Vorangegangen waren lebhafte Diskussionen und Auseinandersetzungen mit der staatlichen Macht sowohl im kleinen Kreis, auf Wandzeitungen und auch auf Versammlungen. Meine Adresse und Telefon-Nummer wurde auf einer Kontaktliste der SDP für Berlin veröffentlicht. Daraufhin meldeten sich viele eintrittswillige Mitbürger aus dem Raum Grünau, Adlershof und Altglienicke. So traten in den nächsten Wochen u.a. Heidrun Meißner, Jürgen Bartsch, Horst Siewert, Waltraut und Martin Eick, Peter Prompé und Helmuth Hauthal in die SDP ein. Dr. Dieter Schmitz gründete fast gleichzeitig eine SDP-Basisgruppe im Norden Treptows. Wegen der aktuellen Probleme und Ereignisse tagten wir wöchentlich dienstags im Wohngebietsklub “Heinz Kapelle“ in der Ortolfstraße, Ecke Wegedornstraße. Mit Flugblättern und durch “Mund-zu-Mund“-Propaganda forderten wir die Mitbürger zur gesellschaftlichen Mitarbeit und den Eintritt in die SDP auf. In der Folgezeit nahmen wir vielfältige Aktivitäten wahr, z. B. Teilnahme am „Runden Tisch Altglienicke“ unter der Leitung des Pfarrers Dieter Lydike, Mitwirkung bei der Auflösung von Stasi-Objekten, beim Baustopp der Plattenbausiedlungen in Altglienicke, Entwicklung von Verkehrskonzepten für Altglienicke, wie Schutz des Ortskernes und die Aufstellung der Kandidaten und Vorbereitung zur Volkskammerwahl (März 1990), Kommunalwahl und Stadtverordnetenversammlung (6. Mai 1990). Am 12.12.1989 wurde der Kreisverband der SDP Treptow in der Plesser-Str. gegründet und für jeden Ortsteil folgte die Gründung eines Ortsverbandes. Dr. Stephan Mory
 

Krankenhaus Hedwigshöhe bekommt Busanbindung

Dem Krankenhaus Hedwigshöhe in Treptow-Köpenick wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung endlich eine direkte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr zugesagt. Dies teilten nach einer Ortsbesichtigung, initiiert durch den Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses, in der vergangenen Woche ein Mitglied des Petitionsausschusses, der zuständige Wahlkreisabgeordnete Robert Schaddach (MdA) und der Geschäftsführer des Krankenhauses Hedwigshöhe, Christian Dreißigacker, mit. Bei dem Ortstermin sagten Vertreter der Senatsverwaltung demnach verbindlich zu, einen entsprechenden Realisierungsauftrag an die BVG zu geben. Dreißigacker und Schaddach betonten, dass mit dieser Maßnahme Patienten und Bewohner sowie Angehörige und Mitarbeitende das Krankenhaus Hedwigshöhe und das Seniorenzentrum St. Michael nun endlich mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichen könnten.
Christian Dreißigacker und Robert Schaddach begrüßten die Zusage der Senatsverwaltung: „Es ist ganz im Sinne der Patienten und Bewohner, dass es nach fünfjähriger Diskussion nun endlich eine vernünftige Anbindung an Krankenhaus und Seniorenzentrum geben wird. Wir hoffen, dass die Buslinie zum Fahrplanwechsel im Dezember realisiert werden kann.“
Für Rückfragen stehen Christian Dreißigacker, Tel. 030/ 6741 2502, c.dreissigacker@alexius.de, und Robert Schaddach, Mobil 0172/ 6785551, robert.schaddach@spd.parlament-berlin.de, zur Verfügung.

S-Bahn Adlershof eröffnet


Ellen Haußdörfer MdA

Unser Mitglied Ellen Haußdörfer,MdA, Stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus war bei der Einweihung der neuen Bahnsteige in Adlershof dabei.Über das Ereignis und die weitere Entwicklung schreibt sie:
Der Umbau des S-Bahnhofs Adlershof einschließlich der Brückenaufweitung über die Rudower Chaussee ist Teil des DB-Gesamtkonzepts der Grunderneuerung der S-Bahnstrecke Baumschulenweg –Grünauer Kreuz. Für Adlershof investieren die Deutsche Bahn (ein Drittel) und das Land Berlin (zwei Drittel) insgesamt ca. 32 Mio. €.Der Spatenstich erfolgte am 12. Juli 2006 u. a. durch die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (SPD).Am 14. Juli 2009 wurde der neue Bahnsteig, obwohl schon in Gebrauch, des S-Bahnhofes Adlershof förmlich eingeweiht durch die Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD), den Baustadtrat Rainer Hölmer (SPD) und den DB-Konzernbevollmächtigten Ingulf Leuschel.Der Umbau des Bahnhofs wird das Umsteigen erleichtern und zugleich mehr Platz für den Straßenverkehr auf der Rudower Chaussee schaffen. Mit dem Neubau der Brücken über die Rudower Chaussee wird die Straße von knapp 15 auf über 33 Meter verbreitert. Straßenbahnen und Busse werden künftig, voraussichtlich Ende 2010, direkt unter der Brücke halten. Der neue Bahnhof Adlershof erhält drei Zugänge und Abgänge zu beiden Seiten der Rudower Chaussee. Der Bahnhof erhielt eine Fahrtreppe und einen Aufzug und ist damit barrierefrei zugänglich. Klinkerfassade und neuartiges Farb- und Lichtkonzept sollen das Eingangstor zur
Wissenschaftsstadt aufwerten und zeigt die Notwendigkeit zur Umfeldgestaltung für den Übergang zwischen Wissenschaftsstadt und Lebens- und Geschäftswelt Adlershof.
Ellen Haußdörfer

 

Katia Saalfrank: Was brauchen unsere Kinder?

Um ganz handfeste praktische Hilfen für Familien ging es bei einer Veranstaltung mit Katia Saalfrank - auch bekannt als "Super- Nanny". Rund 120 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele Jugendliche waren nach Alt- Glienicke gekommen um beim Thema “Bildung und Familie: Was brauchen unsere Kinder?” zuzuhören und mitzudiskutieren. Zusammen mit dem Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Michael Müller, und dem Wahlkreiskandidaten in Treptow- Köpenick Kajo Wasserhövel diskutierte Katia Saalfrank über das Zusammenspiel von Schule, Kita und Familie und die Frage, was Politik erreichen kann.
"Es ging durchgängig darum, die Beziehungen innerhalb der Familien zu stärken und zu stützen, Konflikte an- und auszusprechen, gemeinsam zu bewältigen und neuen Umgang miteinander zu erlernen", fasst Kajo Wasserhövel die Diskussion zusammen. In ihrer Fernsehsendung zeigt die Diplompädagogin, Musiktherapeutin und Familienberaterin, wie sich Familienstrukturen positiv verändern lassen. Kajo Wasserhövel: "Katia Saalfrank legt großen Wert darauf, dass nach ihren Sendungen, die Arbeit miteinander weitergeht. Dazu braucht man natürlich familienbegleitende Hilfen und professionelle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort. In Treptow- Köpenick sind das beispielsweise die Angebote von Villa Offensiv."

 

Mit dem Fahrrad durch Altglienicke

Mitten im schönen Mai lädt die SPD Altglienicke zu ihrer Fahrradtour durch Altglienicke ein. Wir wollen wie schon in vergangenen Jahren den Veränderungen im Ort auf die Spur kommen und uns über die Sorgenkinder in Altglienicke unterrichten. Start ist am Familienbegegnungszentrum im Dorfkern in der Köpenicker Straße. Unsere Fahrt führt uns zum Wasserwerk Altglienicke, zum Wasserturm und zur Preußensiedlung in der Germanenstraße. Der Baustadtrat a.D. Dr. Dieter Schmitz wird uns über den aktuellen Stand dieser Sorgenkinder unterrichten ebenso wie über die Hochspannungsleitung, die nach dem Willen der Bahn mitten durch Altglienicke geführt werden soll. Aber es gibt auch positive Entwicklungen, vorbei am Sportplatz führt die Tour durch den neuen Landschaftspark, dessen Aufenthaltsqualität wir erkunden wollen. Weiter geht es über die Siriusstraße, wo nach intensiven Bemühungen hoffentlich bald der Schandfleck verschwindet. Die Fahrt endet nach einem Abstecher ins Kölner Viertel im Restaurant der Schießsportanlage. Mit von der Partie ist der Treptow-Köpenicker Kandidat für den Deutschen Bundestag Kajo Wasserhoevel. Die Fahrradtour startet am 19.Mai ab 17:00 Uhr am FBZ. Interessierte Mitradler sind willkommen. Informationen unter 6769643.

 
 

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